Wohnangebote für Senioren- Das Engagement der Stuttgarter Wohnungsbaugenossenschaften
17.05.2010
Aktuell sind 19 Prozent der Stuttgarterinnen und Stuttgarter zwischen 60 und 79 Jahre alt, 4,8 Prozent sind 80 Jahre und älter. Die meisten wollen in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben, doch dafür sind die vorhandenen Wohnungen und Quartiersstrukturen nur bedingt geeignet. Eine Herausforderung für Stadtplaner und Wohnungswirtschaft, die auch Stuttgarter Wohnungsbaugenossenschaften seit Jahren beschäftigt. Und ein Thema, das nicht nur Fachleute etwas angeht.
Wie wollen wir wohnen, wenn wir alt sind? Diese Frage stellen sich durch die demografi sche Entwicklung immer mehr Menschen. Noch bis in die 80er Jahre baute man Seniorenwohnanlagen mit kleinen Appartements, gern ein bisschen außerhalb. In den 90er Jahren kam das betreute Wohnen auf und zugleich entstanden mancherorts gemeinschaftliche Wohnprojekte. Selbstbestimmt wohnen, möglichst mehrere Generationen unter einem Dach, im vertrauten Quartier mit guter Infrastruktur – das ist heute allgemein das Credo – auch bei den Stuttgarter Wohnungsbaugenossenschaften.
Die Nachfrage ist groß: In der Stuttgarter Bürgerbefragung von 2007 interessierten sich 75 Prozent der über 65-jährigen für „altengerechtes Wohnen“ am liebsten in vertrauter Umgebung. Da jedoch durchschnittlich jeder Vierte der über 65-jährigen mit Einschränkungen der körperlichen Beweglichkeit zurechtkommen muss, können die Badewanne oder die Treppenstufen irgendwann zum Problem werden.
Bei ihren Modernisierungen haben die Genossenschaften dies im Blick. Sie bauen Barrieren ab und Fahrstühle nachträglich ein oder beraten gemeinsam mit ihren Mitgliedern, wie individuelle Umbauten den Verbleib in der Wohnung ermöglichen können. Bei Neubauten wird bevorzugt gleich barrierearm geplant – schließlich wissen auch jüngere Bewohner dies zu schätzen.
„Ich habe mich noch nie so viel in meiner Wohnung aufgehalten“, stellt ein Rentner fest. Schön, wenn man gemeinsam mit dem Partner den Lebensabend genießen kann. Aber viele Senioren leben allein. Für sie werden die sozialen Kontakte wichtiger – auch die Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Ein gutes
soziales Umfeld schützt vor Vereinsamung, beugt Depression und Demenz vor. Ein guter Grund mehr für Genossenschaften, nachbarschaftliches Miteinander zu fördern.
„Ich komme gut allein zurecht, aber ich wünsche mir mehr Miteinander, deshalb bin ich hier eingezogen. Ich kann Nachbarn hier und da unterstützen. Ich finde, Jung und Alt gehören zusammen!.“ Isolde Hiergesell, 71 Jahre, wohnt im Flüwo-Generationenhaus.
Wie wollen wir wohnen, wenn wir alt sind? Diese Frage stellen sich durch die demografi sche Entwicklung immer mehr Menschen. Noch bis in die 80er Jahre baute man Seniorenwohnanlagen mit kleinen Appartements, gern ein bisschen außerhalb. In den 90er Jahren kam das betreute Wohnen auf und zugleich entstanden mancherorts gemeinschaftliche Wohnprojekte. Selbstbestimmt wohnen, möglichst mehrere Generationen unter einem Dach, im vertrauten Quartier mit guter Infrastruktur – das ist heute allgemein das Credo – auch bei den Stuttgarter Wohnungsbaugenossenschaften.
Die Nachfrage ist groß: In der Stuttgarter Bürgerbefragung von 2007 interessierten sich 75 Prozent der über 65-jährigen für „altengerechtes Wohnen“ am liebsten in vertrauter Umgebung. Da jedoch durchschnittlich jeder Vierte der über 65-jährigen mit Einschränkungen der körperlichen Beweglichkeit zurechtkommen muss, können die Badewanne oder die Treppenstufen irgendwann zum Problem werden.
Bei ihren Modernisierungen haben die Genossenschaften dies im Blick. Sie bauen Barrieren ab und Fahrstühle nachträglich ein oder beraten gemeinsam mit ihren Mitgliedern, wie individuelle Umbauten den Verbleib in der Wohnung ermöglichen können. Bei Neubauten wird bevorzugt gleich barrierearm geplant – schließlich wissen auch jüngere Bewohner dies zu schätzen.
„Ich habe mich noch nie so viel in meiner Wohnung aufgehalten“, stellt ein Rentner fest. Schön, wenn man gemeinsam mit dem Partner den Lebensabend genießen kann. Aber viele Senioren leben allein. Für sie werden die sozialen Kontakte wichtiger – auch die Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen. Ein gutes
soziales Umfeld schützt vor Vereinsamung, beugt Depression und Demenz vor. Ein guter Grund mehr für Genossenschaften, nachbarschaftliches Miteinander zu fördern.
„Ich komme gut allein zurecht, aber ich wünsche mir mehr Miteinander, deshalb bin ich hier eingezogen. Ich kann Nachbarn hier und da unterstützen. Ich finde, Jung und Alt gehören zusammen!.“ Isolde Hiergesell, 71 Jahre, wohnt im Flüwo-Generationenhaus.