Integrative Wohnformen e. V. - Gut versorgt im vertrauten Stadtteil
25.05.2010
2008 gründeten elf Wohnungsgenossenschaften gemeinsam mit zwei Wohnungsunternehmen den Verein Integrative Wohnformen e. V.. Mit einem anspruchsvollen Ziel: Man will Älteren im eigenen Wohnungsbestand eine Perspektive bieten. Mittlerweile sind die ersten Standorte der Wohnprojekte des Vereins eröffnet, weitere in Vorbereitung.
Der Verein möchte Stadtteile so weiterentwickeln, dass die Bewohner bei einem
Notfall oder bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit rund um die Uhr schnell und zuverlässig versorgt werden – in ihrer vertrauten Wohnung oder, wo dies nicht möglich ist, in einer dafür geeigneten Wohnung in unmittelbarer Nähe. Niemand soll durch Teilnahme-Kosten abgeschreckt werden. Erst wenn eine pflegebedürftigkeit tatsächlich eintritt, entstehen den Senioren Kosten, die sie dann mit der Pflegekasse abrechnen können.
Das Prinzip: Die Genossenschaften vor Ort wählen einen Pflegedienst als Kooperationspartner und bieten ihm Büroräume. Wenn in einem Wohnquartier im Umkreis von 500-800 Metern mindestens fünf bis sechs Menschen wohnen, die Rund-um-die-Uhr-Pflege benötigen, ist es für den Pflegedienst finanzierbar, ein Büro vor Ort einzurichten und zu gewährleisten, dass die Mitarbeiter im Notfall innerhalb kurzer Zeit auch einem anderen Menschen in der Nähe zur Hilfe kommen. Die Mitglieder des Vereins schaffen barrierearmen Wohnraum durch Neubauten oder durch den entsprechenden Umbau bestehender Häuser.
Hierhin können Pflegebedürftige umziehen, die in der alten Wohnung nicht mehr zurechtkommen. Das Herzstück des Modells sind die Wohncafés: öffentlich zugängliche, ansprechend gestaltete Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Kaffee und Kuchen sowie Mittagessen angeboten wird. Man feiert Feste zusammen und kann sich hier auch über Fragen des Älterwerdens informieren. Diese Wohncafés leben wesentlich vom Engagement ehrenamtlicher Helfer und von den Anregungen der Senioren. Zwei Standorte bestehen bereits: In Freiberg und Degerloch gibt es jeweils einen Servicestützpunkt und ein Wohncafé. Die ersten Erfahrungen sind positiv, berichtet Ulrike Jocham, Projektmanagerin bei Integrative Wohnformen e. V.: „Die Reaktionen auf unsere Wohn- und Betreuungskonzeption sind sehr gut. Die Wohnmöglichkeit innerhalb der Wohnprojekte ist gefragt und die Wohncafés werden gut angenommen. Neben zahlreichen anderen Vorteilen kann der großen Gefahr der Vereinsamung im Alter entgegengewirkt werden. Der Bedarf ist groß - wir können noch mehr Wohnprojekte gebrauchen!“
Der Verein möchte Stadtteile so weiterentwickeln, dass die Bewohner bei einemNotfall oder bei dauerhafter Pflegebedürftigkeit rund um die Uhr schnell und zuverlässig versorgt werden – in ihrer vertrauten Wohnung oder, wo dies nicht möglich ist, in einer dafür geeigneten Wohnung in unmittelbarer Nähe. Niemand soll durch Teilnahme-Kosten abgeschreckt werden. Erst wenn eine pflegebedürftigkeit tatsächlich eintritt, entstehen den Senioren Kosten, die sie dann mit der Pflegekasse abrechnen können.
Hierhin können Pflegebedürftige umziehen, die in der alten Wohnung nicht mehr zurechtkommen. Das Herzstück des Modells sind die Wohncafés: öffentlich zugängliche, ansprechend gestaltete Räumlichkeiten, in denen regelmäßig Kaffee und Kuchen sowie Mittagessen angeboten wird. Man feiert Feste zusammen und kann sich hier auch über Fragen des Älterwerdens informieren. Diese Wohncafés leben wesentlich vom Engagement ehrenamtlicher Helfer und von den Anregungen der Senioren. Zwei Standorte bestehen bereits: In Freiberg und Degerloch gibt es jeweils einen Servicestützpunkt und ein Wohncafé. Die ersten Erfahrungen sind positiv, berichtet Ulrike Jocham, Projektmanagerin bei Integrative Wohnformen e. V.: „Die Reaktionen auf unsere Wohn- und Betreuungskonzeption sind sehr gut. Die Wohnmöglichkeit innerhalb der Wohnprojekte ist gefragt und die Wohncafés werden gut angenommen. Neben zahlreichen anderen Vorteilen kann der großen Gefahr der Vereinsamung im Alter entgegengewirkt werden. Der Bedarf ist groß - wir können noch mehr Wohnprojekte gebrauchen!“